Ein Tag und eine Nacht
Im August

Das Open Source Tagesprogramm von 15 bis 22 Uhr verteilt sich um den See des Strandbads Lörick: mit zwei Open-Air-Bühnen und dem direkt auf dem Festivalgelände gelegenen „Café del Sol“.

Auf der Hauptbühne werden hauptsächlich Live-Auftritte im mal mehr, mal weniger modifizierten „Band-Format“ stattfinden, z. B. von Zoot Woman, Mouse on Mars und Egoexpress. Die zweite Open-Air-Bühne ist für die gebrochenen Dub-, Hiphop-und Break-Beats reserviert, z. B. mit TY, Rhythm & Sound feat. Tikiman, den Phoneheads und Kabuki. Das „Café del Sol“ beheimatet den dritten Floor mit minimalen Beats und vielseitigen Electronica-Sounds und stellt das Bindeglied zwischen Tag- und Nachtprogramm von Open Source dar.

Die Open Source Nacht beginnt um 22 Uhr und rock’n’rollt als Party bis in die frühen Morgenstunden: mit DJs wie der Hamburger Spitzenkraft DJ Koze und Live-Acts wie Douglas Greed. Im „Café del Sol“ kann die wundersame Wandlung von Open Source in ein Club-Format erlebt werden. Der Eintritt zur Open Source Nacht ist nur mit dem auf 1000 Stück limitierten und nur im Vorverkauf erhältlichen Tag-und-Nacht-Ticket möglich.

Line Up und Zeiten!

Hier der ZEITPLAN

Zoot Woman

Zoot Woman

Synthetisch funkelnder Elektro-Pop – inspiriert von den 80ern, aber kein Stück retro, sondern strictly tomorrow. Bandmitglied Stuart „Les Rythmes Digitales“ Price darf als Produzent des aktuellen Madonna-Albums zur Weltspitze der Knöpfchendreher gezählt werden. Wir sind gespannt, wie die neuen Tracks klingen! www.zootwoman.com

DJ Koze

DJ Koze

Bester DJ des Jahres 2005. Positiv Bekloppter für Techno und sonstigen Größenwahn. International Pony, Adolf Noise, Kompakt. Ein Mann mit Vorbildfunktion. Einer der wenigen Auftritte in Deutschland dieses Jahr und sowieso irgendwie alles nur noch geil. www.djkoze.de

Mouse on Mars

Mouse on Mars

Kleine Band ganz groß: Andi Toma und Jan Werner gehören zu den weltweit renommiertesten Elektromusikern. Auf ihren zahlreichen Alben gerne mal experimentell, auf der Bühne mit Drummer Dodo Nkishi rockend geradeaus. Gelten als einer der besten (nicht nur elektronischen) Live-Acts überhaupt. www.mouseonmars.com

Rhythm & Sound feat. Tikiman

Rhythm & Sound feat. Tikiman

Mit Basic Channel oder Maurizio beeinflussten sie maßgeblich die Entwicklung von Techno, als Rhythm & Sound erfanden eine unvergleichliche Mischung aus Reggae, Dub und Electronica: minimal, rootsy & strictly hi-tech. Nur ganz selten als Soundsystem zu hören: mit 45’s, Live-Effekten und ihrem Ur-MC Tikiman. www.basicchannel.com

Egoexpress

Egoexpress

Zweitbester Live-Act des Jahres 2005. Dreckige Sound, knarzende Bässe, bollernde Beats. Genregrenzen adios, von Mayday bis Indie geht alles—außer Minimalismus. Ihr aktuelles Album feiert die Rückkehr des Raves, sie feiern ihr 10-Jähriges, wir feiern sie. www.egoexpress.com

Ty

Ty

Viele Rapper behaupten, uplifting und elevating zu sein – während das Einzige, was sie wirklich hoch kriegen, ihr Kontostand ist. Nicht so TY. Der Süd-Londoner mit zahlreichen Platten auf Big Dada, der Hip-Hop-Filiale von Ninjatune, ist gut gelaunt. Und geht, wohin er will: kreuz und quer durch die schwarze Musikgeschichte. www.bigdada.com

Digitalism

Digitalism

Die Hamburger Digitalrocker – Betonung liegt vor allem live auf Rocker – landeten mit einem ihrer ersten Tracks direktemang auf dem Pariser Hipster-Label Kitsuné (file under Daft Punk Umfeld). Und da Adel bekanntlich verpflichtet, hatten sie 2005 gleich einen der Hits des Jahres: “Zdarlight”. www.myspace.com/digitalism

Jake (The Rapper)

Jake (The Rapper)

Aus der Bronx über Chicago und Hamburg in die neue Wahlheimat Berlin. Der Mann kennt die Welt, und das lässt er uns wissen – zum Beispiel auf seinem Debütalbum “JAKE THE RAPPER”. Live halten bei ihm Rave und Hip-Hop Händchen und tanzen auf dem Vulkan. www.jakelovesyou.com

Antonelli

Antonelli

Seit fast 10 Jahren arbeitet die Düsseldorfer Discomaschine Stefan Schwander an seinem besonders charmanten Entwurf von elektronischer Musik. Sie entfaltet ihre Magie aus sich selbst heraus, erfindet sich verschiedentlich neu und bringt Tracks voller Wärme, Tiefe und Substanz hervor. Prädikat: hingebungsvoll. www.italic.de

Jan Jelinek

Jan Jelinek

Leider mußte Jan seinen Auftritt beim Open Source Festival 2006 aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir wünschen Ihm gute Besserung! Als Ersatz für Jan haben wir Antonelli eingeladen und freuen uns über seine Zusage!

Einer ist viele: Jan Jelinek veröffentlicht als Farben, Gramm, mit Band oder einfach nur als er selbst. Aber was heißt hier einfach? Immerhin gilt er seit langem als einer der renommiertesten deutschen Produzenten – einer, den sogar gestandene Rockmusiker über die Maßen schätzen. Erstaunlich, aber wahr. www.scape-music.com

Static

Static

Schlagzeuger und elektronischer Dandy mit konsequent-versierter Klangwelt: schwebende, feingliedrige Popmusik, geprägt von wohligem Schauern, getragen von nachtschattiger Sehnsucht. Minutiöses Raumklangsongwriting und melancholischer Gesang strahlen erhabene Kühle und wehmütige Eleganz aus. www.static-music.com

Andrew Pekler

Andrew Pekler

Nach ein paar Platten als Sad Rockets auf Source und Bergheim 34 auf Klang kaufte er sich einen neuen Rechner und veröffentlichte erstmals unter seinem richtigen Namen. Das Debutalbum auf ~scape überraschte vor allem durch den völlig eigenständigen Sound zwischen Techno, Jazz und Clicks’n’Cuts. www.andrewpekler.com

Daze Maxim aka Heartz4

Daze Maxim aka Heartz4

Er hatte in den 90-ern schon jede Menge Technostaub aufgewirbelt, bevor im Jahre 2000 sein Debutalbum auf Harthouse erschien. Von da war es ein kurzer Weg zu Cocoon und ein längerer zum eigenen, noch jungen Label Hello?Repeat. Sein neuestes Projekt “Heartz4”? Ganz einfach sexy, emotional & soul-stripping. In der Mache: www.hellorepeat.com

Matt Flores & Tyree Cooper

Matt Flores & Tyree Cooper

Durch seine Veröffentlichungen auf Metrosoul, Compost Black und Combination ist er in aller Munde. Am Mikrophon wird Matt Flores von US-Legende Tyree Cooper unterstützt, der schon manchen seiner Tracks veredelte. Let’s go geradewegs zwischen die Stühle: from broken to straight, from deep to grimy – with a hint of Dubstep. www.combination-rec.de

Douglas Greed

Douglas Greed

Minimal Techno revisited. Dass Jena nicht nur in Brillengläser macht, wissen wir spätestens, seit die Wighnomy Brothers die Hitparaden bevölkern. Heißer Scheiß reborn: Der Jenaer Newcomer Douglas Greed veröffentlicht auf Combination und macht die Melancholie tanzbar. Erster Live-Gig in Düsseldorf. www.douglas-greed.com

Phoneheads

Phoneheads

Düsseldorfer Drum-and-Bass-Dons der ersten Stunde: 3 Studio-Alben, 1 Remix-Compilation sowie zahllose Maxis und Remixe. Seit 10 Jahren diese unsere Genrekönige: Kein deutscher D&B-Act verkaufte mehr Platten als Philipp Maiburg und Michael Scheibenreiter, die rheinischen Sympaticos mit noch und nöcher DJ-Skills. www.phoneheads.de

Kabuki

Kabuki

Oder auch: Makai, MK2, Ono Sendai, Einzelgänger, Megashira. Jan Hennig gilt als deutscher Drum-and-Bass-Außenminister – mit Fame in UK und Dependance in Tokyo, wo er Game-Soundtracks produziert. Schon bald am Start: neue Platten auf seinem eigenen Label Precision sowie auf Combination Records. www.iamkabuki.net

MC Glacius

MC Glacius

Wo Phoneheads und Kabuki, da ist auch Frankfurt im Haus: Seit Jahr und Tag flüstert Glatze den DJs seines Vertrauens den Text in die Tüte und macht der Crowd mit glühenden Vokal-Elaboraten Feuer unterm Allerwertesten. glatzfiles.blogspot.com

Stefan Schneider

Stefan Schneider

Kein Wunder, dass er Frühaufsteher ist: einst Gründungsmitglied von Kreidler, heute mit Mapstation solo und bei To Rococo Rot, Music A.M. sowie September Collective tätig. Als DJ, leider viel zu selten, erweist er sich als kundiger Selector von Dub- und Reggae-Tunes. www.mapstation.de

Orson

Orson

Wohin man auch blickt: Talent, Talent, Talent. Ob als Student der Medienkunst, Autor von Plattenkritiken oder Plattendreher mit goldenem Arm – der unermüdliche Düsseldorf-Karlsruhe-Berlin-Pendler zeigt uns, wie der Dubstep über das Kuckucksnest fliegt. www.salondesamateurs.de

Frank D'Arpino

Frank D'Arpino

Smarter Jugendtrainer und führende Kraft im Düsseldorfer Nachtleben: DJ und Resident in Rheingoldsaal, Unique und Coffy, Veranstalter der eigenen Party-Reihen „Search“ und „Details” sowie A&R von Combination Records. www.combination-rec.de

Gunar Ruschak

Gunar Ruschak

Gehört zu Düsseldorf wie Fortuna in die, äh, Bundesliga. 10 Jahre Resident im Unique Club krönten eine kurvenreiche DJ-Karriere, wie sie am Rhein ihresgleichen sucht. Blöderweise verzogen, deejay-is-a-god-seidank endlich mal wieder in der Heimat zu hören.

Neonaut

Neonaut

Die Ossis ham’s ja: Douglas Greed bringt sich seinen eigenen VJ mit! Der Jenaer Neonaut verfolgt mit seinem Projekt Iris Crisis die Emanzipation bewegter Bilder von der Beliebigkeit zur eigenen künstlerischen Ausdrucksform. Go, Neonaut, go. www.iris-crisis.com

B31

B31

Die Cheech & Chongs des Düsseldorfer Lichtbildwerferwesens. Weder Schnurr- noch sonstige Bärte sind vor ihnen sicher, auch nicht die ganz alten. Wenn sie ihre Projektoren anwerfen, bringen die Mütter der Stadt ihre Töchter in Sicherheit. Vergeblich. www.31Nord.com

Bildstrom

Mit seiner Ohrstrom-Reihe ist Dino Korati einer der wenigen dauerhaft aktiven Aktivposten im Düsseldorfer Clubleben. Als elektrischer Bildwerfer betätigt er sich nicht nur auf den eigenen Veranstaltungen, sondern überall da, wo gutes Licht geschätzt wird.

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